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04.11.2009, 10:06 Uhr
Hendrik Hoppenstedt und Dirk Toepffer führen CDU in der Region Hannover
Parteitag in Burdorf wählt neuen Vorstand
Der CDU-Regionsverband Hannover hat auf seinem Parteitag am vergangenen Samstag im Veranstaltungszentrum Burgdorf den Regionsvorstand neu gewählt. Auf Vorschlag des bisherigen Vorsitzenden, Wilfried Lorenz (67) wurde Dr. Hendrik Hoppenstedt (37) mit 99,0 % zum neuen Regionsvorsitzenden gewählt. Der Bürgermeister von Burgwedel führt damit in Zukunft neben dem CDU-Kreisverband Hannover-Land auch den Dachverband der CDU in der Region Hannover. Zu seinem neuen Stellvertreter wurde der CDU-Kreisvorsitzende aus Hannover-Stadt, Dirk Toepffer MdL (44) mit 94,6 % gewählt. Mit der Wahl der beiden Kreisvorsitzenden an die Spitze des Regionsverbandes stellt sich die CDU für die bevorstehende Kommunalwahl 2011 stark auf. Ziel sei es, so Hendrik Hoppenstedt, nicht nur mit der CDU in der Regionsversammlung die stärkste Fraktion zu stellen, sondern auch Rot-Grün abzulösen und mit anderen Parteien die Mehrheit in der Regionsversammlung zu führen.
Ergänzt wird die Führungsspitze durch den mit 98,9 % neu gewählte Schatzmeister Dr. Jens Lüders (33) aus Sehnde. Als Beisitzer in den Vorstand wurden Hartmut Büttner aus Garbsen, Gabriela Kohlenberg MdL aus Springe, Sebastian Lechner und Julia Ranke aus Neustadt, Bernward Schlossarek aus Lehrte, Dr. Hans-Ulrich Schneider aus Isernhagen sowie Dr. Dietrich Kressel, Christoph Loskant, Michaela Michalowitz und Kerstin Seitz jeweils aus Hannover gewählt.
Neben der Neuwahl des Vorstandes verabschiedete der Parteitag auch einstimmig einen Antrag des CDU-Regionsfraktionsvorsitzenden Eberhard Wicke, welcher die Erhöhung der Abfallgebühren ablehnt. Bevor nicht eine detaillierte Kostenanalyse über die Abfallgebühren vorliege, sei mit der CDU nicht über eine Erhöhung der Gebühren zu reden. Schon jetzt sei klar, dass die aus ideologischen Gründen von Rot-Grün errichtete kalte Rotte zusätzlich 8 Mio. Euro im Jahr 2010 kostet. Dieser Betrag alleine würde ausreichen, auf eine Gebührenerhöhung zu verzichten.

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